Cannabis-Abhängigkeit: Wie sie entsteht und was man dagegen tun kann

Cannabis-Abhängigkeit: Wie sie entsteht und was man dagegen tun kann

Viele Kiffer glauben, dass man von Cannabis nicht abhängig werden kann, doch da müssen wir euch leider enttäuschen. Zwar sind die Auswirkungen einer Cannabis-Abhängigkeit versteckter und nicht so eindeutig wie bei anderen Drogen, doch tatsächlich kann es zu erheblichen Einschränkungen im täglichen Leben und des allgemeinen Wohlbefindens kommen. Oft neigen vor allem ängstliche, unsichere und junge Menschen, die sich gewissen Anforderungen nicht gewachsen fühlen, zur Entwicklung einer Cannabis-Abhängigkeit. Es wird angenommen, dass die euphorisierende und angstlösende Wirkung vom THC dabei hilft, Angstzustände und innere Konflikte des Konsumenten mit sich und der Umwelt auszublenden und zu lindern. Oft wird auch davon ausgegangen, dass Cannabis-Konsumenten nicht nur vom Cannabis abhängig sind, sondern auch vom Nikotin, denn viele setzen beim Joint auf eine Mischung aus Cannabis und Tabak. Daher besteht ein erhöhtes Risiko auch nikotinabhängig zu werden.  

Kommt es zu einem regelmäßigen oder auch täglichen Cannabis-Konsum, tauchen bei Konsumenten oft folgende Symptome auf: Motivationsverlust, Plan,- und Ziellosigkeit sowie Gedächtnis,- Konzentrations,- und Lernstörungen. Bei dauerhaftem Konsum kann sogar eine chronische Bronchitis entstehen. Wenn Konsumenten den Konsum schlagartig aufhören, kommt es häufig zu klassischen Entzugserscheinungen wie Appetitlosigkeit, vermehrtem Schwitzen, Schlafstörungen, psychischer Anspannung und Schlafstörungen.

Das Cannabis-Hyperemesis-Syndrom

Bei einigen Cannabis-Langzeitkonsumenten kann nach jahrelangem Konsum das sog. Cannabis-Hyperemesis-Syndrom auftreten. Mediziner sprechen davon, wenn es nach langem, beschwerdefreiem Konsum öfter zu cannabisinduziertem Erbrechen und Übelkeit kommt. Warum es dazu kommt, ist wissenschaftlich noch nicht begründet, allerdings wird vermutet, dass es nach jahrelangem Konsum zu einer Veränderung im Zentralnervensystem kommt. Die Frühphase des Cannabis-Hyperemesis-Syndroms kennzeichnet sich durch morgendliches Erbrechen und leichte Bauch,- und Magenschmerzen aus. Bei einer ausgeprägteren Entwicklung kann es zu bis zu 40 Brechattaken innerhalb weniger Tage kommen. In Folge dessen ist ein rapider Gewichtsverlust nicht ausgeschlossen. Betroffenen wird geraten, den Konsum sofort einzustellen, denn die einzige nachhaltige Maßnahme ist eine Abstinenz.

Wann entsteht eine Cannabis-Abhängigkeit?

Häufig entwickelt sich eine Cannabis-Abhängigkeit, weil Konsumenten immer öfter in Situationen geraten, in denen schwierige Alltagssituationen und damit verbundene unangenehme Gedanken und Gefühle verursacht und durch den Cannabis-Konsum ausgeblendet werden sollen. Je länger Konsumenten ihren Alltag mit Cannabis also positiv gestalten, desto schwieriger können sich die Betroffenen natürlich auch vorstellen, ein Leben ohne den regelmäßigen Cannabis-Konsum zu führen. An der Stelle gilt es, seinen Konsum erst Recht im Auge zu behalten und zu reflektieren, warum man denn eigentlich zum Joint greift. Wenn beim Versuch, weniger oder gar nicht mehr zu kiffen, Entzugserscheinungen auftreten, sind das ganz klare Anzeichen für eine Abhängigkeit.

Was kann man bei einer Cannabis-Abhängigkeit tun?

Oft merken Cannabis-Konsumenten erst, wenn sie den Konsum verringern oder ganz einschränken, dass der konstante Verzicht doch gar nicht so einfach ist. Der Satz “Es ist ja nur Gras” oder “Ich habe meinen Cannabis-Konsum unter Kontrolle” ist dem ein oder anderen Kiffer wahrscheinlich bekannt. Natürlich gibt es einige jahrelangen Dauerkonsumenten, die von dem ein auf den anderen Tag mit dem Kiffen aufhören können. Das ist allerdings nicht bei jedem der Fall. Viele Dauerkonsumenten sagen, dass ihnen der Konsum von CBD dabei geholfen hat, den Konsum von THC langsam zu reduzieren und dann ganz aufzuhören. In diesem Fall muss man nicht komplett auf sein Räucherstäbchen verzichten, allerdings sollte bei dieser Methode des Verzichts aufgepasst werden, dass es nicht zu einer Suchtverlagerung kommt. Auch hier gilt: Jeder reagiert hier anders und CBD ist keine Garantie, dass man es schafft, mit dem Rauchen von THC aufzuhören. Allerdings ist es für den Anfang eine gute Alternative. Ebenfalls kann das regelmäßige Treiben von Sport eine sinnvolle und nützliche Hilfe sein, den Konsum zu reduzieren oder ganz aufzuhören, da eine sportliche Aktivität zudem dabei hilft, abends besser einzuschlafen. Vielen Konsumenten von THC hilft das Räucherstäbchen am Abend nämlich primär beim Einschlafen. Den Konsum zu reduzieren bedeutet allerdings, dass über die gewisse Selbstkontrolle verfügt werden muss. Jeder Konsum von Cannabis birgt nämlich das Risiko, wieder in alte Konsum-Muster zu verfallen. 
 
Oftmals hat es vielen Langzeit-Konsumenten auch geholfen, den alten Freundeskreis zu wechseln. Wer nur mit Kiffern seine Zeit verbringt, geriet natürlich auch öfter in Gefahr, selber zum Joint zu greifen. Auch hier gilt wieder: Man benötigt natürlich ein gewisses Durchhaltevermögen, um zum Joint “nein” zu sagen, wenn er dir angeboten wird. Ob ein Freundeskreis-Wechsel eine mögliche Lösung ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden, kann allerdings hilfreich sein.  

So widersprüchlich es auch klingt, aber die abrupte Beendigung des Konsums ist meist besser und einfacher als eine teilweise Reduzierung, denn es benötigt weniger konstante Willenskraft. Bei dem Entschluss nicht mehr kiffen zu wollen, benötigt es nur eine Entscheidung. Wird der Konsum bloß reduziert, muss eine Entscheidung, ob konsumiert wird oder nicht, immer wieder auf’s Neue getroffen werden. Beides hat eine Sache gemeinsam: Ein klares Ziel muss in jedem Fall gesetzt werden. Oft bringt es rein gar nichts bloß zu sagen, dass man weniger kiffen muss, will oder sollte. Eine eindeutige Definition des Ziels ist zum Beispiel eine bestimmte Menge oder bestimmte Tage in der Woche festzulegen.

Fazit

Wer mit dem Rauchen aufhören oder es reduzieren will, brauch allenfalls einen Plan, der in die Tat umgesetzt werden muss. Welche Schritte die richtigen sind, kann nur herausgefunden werden, wenn man sie einleitet. Einigen Menschen fällt es einfacher direkt ganz mit dem Kiffen aufzuhören, manchen nicht. Manchen hilft CBD, bei manchen sorgt der Umstieg für eine Suchtverlagerung. Manchen Menschen hat es geholfen, sich von bestimmten Personen im Freundeskreis abzuwenden, manchen nicht. Am Ende muss es jeder für sich austesten und gegebenenfalls nochmal mit einer anderen Möglichkeit von vorne beginnen. In jedem Fall gilt: Testet es aus!  
 

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