Synthetische Cannabinoide: Wie sie wirken und wie gefährlich sie sind

Synthetische Cannabinoide

In den letzten Monaten war vor allem ein Thema sehr präsent in der deutschen Kiffer-Szene: Synthetische Cannabinoide. Doch was ist das überhaupt, wie erkennt man sie und wie gefährlich sind sie? Diese Fragen beantworten wir heute in diesem Blogbeitrag.

Was sind Synthetische Cannabinoide?

Bei synthetischen (künstlichen) Cannabinoiden handelt es sich um künstlich hergestellte Substanzen, die ähnlich wirken wie normales Cannabis. Hergestellt wurden sie bereits in den 1960er-Jahren, kurz nachdem die chemische Struktur von THC (Tetrahydrocannabinol) entdeckt wurde. Ursprünglich wurden synthetische Cannabinoide zu medizinischen Zwecken in der Forschung verwendet. Seit einigen Jahren werden sie immer öfter als Rauschmittel missbraucht. Eine Kräutermischung namens Spice hatte bereits im Jahr 2018 in Deutschland für Aufsehen gesorgt. Anschließende Analysen ergaben, dass die Kräutermischungen mit synthetischen Cannabinoiden besprüht waren.

Wie wirken synthetische Cannabinoide?

Obwohl es sich um chemische/künstliche Cannabinoide handelt, sind sie von ihrer chemischen Struktur ähnlich wie natürliche Cannabinoide wie THC. Zudem haben sie gemeinsam, dass sowohl der natürliche Wirkstoff THC, als auch synthetische Cannabinoide die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems in unserem Nervensystem aktivieren. Lediglich die Wirkung unterscheidet sich. Im Vergleich zum Wirkstoff THC können synthetische Cannabinoide eine erheblich stärkere Wirkung haben. Zudem kann es zu unerwünschten Nebeneffekten kommen, wie zum Beispiel Herzrasen, starke Halluzinationen und Unruhe. Manche Konsumenten berichten auch von Brechanfällen. Der Rauschzustand bei synthetischen Cannabinoiden wird oft als belastend und anstrengend empfunden. Dabei kann es zu starken psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen kommen, die für Cannabis eher untypisch und oft auch noch an Folgetagen zu spüren sind.

Manchmal ist es für Konsumenten allerdings gar nicht so einfach herauszufinden, ob es sich nun um Nach,- und Nebenwirkungen von synthetischen Cannabinoiden oder vom THC handelt, denn einige Folgen werden auch natürlichem THC nachgesagt. Dazu zählen unter anderem ein unruhiges Verhalten, Kreislaufbeschwerden, Panikattacken, Schweißausbrüche, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit und Erbrechen. Die Nachwirkungen nach dem Konsum von synthetischen Cannabinoiden können sogar mehrere Tage anhalten. Einige Symptome sind zum Beispiel starke Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, körperliche Erschöpfung, Gleichgewichtsstörungen, Wahrnehmungsstörungen, Gedächtnislücken und Taubheitsgefühle in den Fingern.

In THC-Cannabis ist oft auch ein gewisser Anteil an CBD enthalten, das der psychotischen Wirkung vom THC entgegenwirkt. Dieser Anteil fehlt meist bei Kräutermischungen mit synthetischen Cannabinoiden und deshalb kommt es zu einem erhöhten Risiko eine drogeninduzierte Psychose zu erleiden. Es wird davon ausgegangen, dass eine drogeninduzierte Psychose beim Konsum synthetischer Cannabinoide tatsächlich öfter vorkommt als beim Konsum von natürlichem THC-Cannabis. Betroffene berichten diesbezüglich auch oft von einem sog. Horror-Trip.

Welche Gefahren gehen mit dem Konsum synthetischer Cannabinoide einher?

Konsumenten riskieren beim Rauchen von synthetischen Cannabinoiden nicht nur eine Überdosis, sondern im schlimmsten Fall kann der Konsum sogar zum Tod führen. Weitere gesundheitliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, Psychosen oder Krampfanfälle. Zudem kann der dauerhafte Konsum von Cannabis nicht nur bei THC eine Abhängigkeit zur Folge haben, sondern auch bei synthetischen Cannabinoiden. Folglich können beim Beenden des Konsums gewisse Entzugserscheinungen auftreten wie Zittern, Übelkeit, Erbrechen, vermehrtes Schwitzen, Albträume und das sog. Craving (Verlangen nach der jeweiligen Droge) kann aufkommen. 

Das große Problem an synthetischen Cannabinoiden ist für Konsumenten, dass man sie nicht mit dem bloßen Auge erkennt. Daher gilt besonders vorsichtig zu sein, wenn davon ausgegangen wird, dass das Cannabis ggf. gestreckt sein könnte. 

 

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